Abbildung 1: Vorgefundene Holzrahmenlösung zur Aufnahme mehrerer Fixatoren. Klicken zum Vergrößern.
Analyse der vorgefundenen Ausführung
Die Abbildung zeigt eine in der Praxis vorgefundene Holzrahmenlösung, bei der mehrere Fixatoren in einzelnen Holzrahmen positioniert wurden. Diese Ausführung stammt nicht aus unserer Entwicklung und ist kein Bestandteil unseres patentierten Fixatorsystems.
Der Holzrahmen dient hierbei als einfache äußere Begrenzung beziehungsweise als provisorische Aufnahme für den jeweiligen Fixator. Auf den ersten Blick entsteht dadurch eine geordnete Anordnung. Bei genauer technischer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass diese Lösung keine präzise, reproduzierbare oder industriell standardisierte Positionierung ermöglicht.
Problem bei kleinen Abständen
Ein wesentlicher Nachteil zeigt sich bei Abständen unter etwa 300 mm. In diesem Bereich können die Holzrahmen in der Regel nicht mehr sauber zum Fixator ausgerichtet werden. Die Rahmen stoßen aneinander, überdecken sich teilweise oder müssen schräg beziehungsweise ungenau platziert werden.
Damit wird die Lage des Fixators nicht mehr durch eine definierte Konstruktion bestimmt, sondern durch den vorhandenen Platz und die manuelle Anpassung vor Ort. Für wiederholgenaue Messungen ist das ein erheblicher technischer Nachteil.
Fehlende Wiederverwendbarkeit
Ein weiterer Schwachpunkt ist die geringe Wiederverwendbarkeit. Ein Holzrahmen wird in der Regel für eine bestimmte Einbausituation zugeschnitten oder angepasst. Ändert sich die Maschine, der Messpunkt oder der Abstand zwischen den Fixatoren, ist der Rahmen meist nicht mehr passend einsetzbar.
Dadurch entsteht bei jedem neuen Einsatz zusätzlicher Arbeitsaufwand. Der Rahmen muss erneut vorbereitet, angepasst oder vollständig ersetzt werden. Aus industrieller Sicht ist das weder wirtschaftlich noch standardisiert.
Technische Schwachstellen
- keine dauerhaft definierte Ausrichtung zum Fixator
- bei Abständen unter 300 mm kaum sauber positionierbar
- Rahmen können sich gegenseitig behindern
- starke Abhängigkeit von manueller Anpassung
- in der Regel nicht wiederverwendbar
- keine standardisierte oder reproduzierbare Lösung
- zusätzlicher Aufwand bei jedem neuen Maschineneinsatz
Vergleich zur patentierten Lösung
Gerade diese Einschränkungen zeigen den technischen Unterschied zu unserem patentierten Fixatorsystem. Unser Ansatz zielt auf eine definierte, wiederholgenaue und industriell nutzbare Positionierung ab. Der Fixator soll unabhängig von improvisierten Rahmenlösungen reproduzierbar eingesetzt werden können.
Während ein Holzrahmen häufig nur für eine konkrete Situation hergestellt wird, ist eine patentierte Fixatorlösung auf wiederkehrende Anwendung, standardisierte Handhabung und saubere technische Bezugspunkte ausgelegt.
Fazit
Die gezeigte Holzrahmenlösung dokumentiert eine praktische, aber technisch begrenzte Improvisation. Besonders bei Abständen unter 300 mm stößt diese Ausführung an klare Grenzen, da die Rahmen nicht mehr sauber zum Fixator ausgerichtet werden können. Zusätzlich ist ein solcher Holzrahmen in der Regel nicht wiederverwendbar. Genau hier liegt der Vorteil eines konstruktiv entwickelten und patentierten Fixatorsystems.